Weitere Änderung der Sonderkunden-Umlage gemäß § 19 Abs. 2 StromNEV für 2014

Die Sonderkundenumlage gemäß § 19 Abs. 2  StromNEV unterliegt erneut einer Neuregelung für das Jahr 2014. Nach der Anhebung des Sockelbetrages von 100.000 kWh auf 1. Mio. kWh tritt der Sockelbetrag von 100.000 kWh wieder in Kraft. Dieser erneut eingeführte Sockelbetrag ist allerdings mit einer Umkehrung, also einer Anhebung des Beitrags ab 100.000 kWh, verbunden.

Kunden mit einem Stromverbrauch bis 100.000 kWh zahlen demnach einen Betrag von 0,092 ct/kWh. Jede weiter genutzte Kilowattstunde ab 100.000 kWh bis 1. Mio. kWh wird durch die Umlage mit 0,482 ct/kWh verrechnet (Schienenverkehrsunternehmen 0,532 ct/kWh). Ab einem Stromverbrauch von über 1. Mio. kWh wird ein geminderter Betrag von 0,05 ct/kWh in Rechnung gestellt (Schienenverkehrsunternehmen 0,025 ct/kWh).

Hintergrund der Neuregelung ist die in der diesjährig beschlossenen Novelle des § 19 Abs. 2 StromNEV betreffenden Regelung zur Rückabwicklung der Sonderkundenumlage für die Jahre 2012 und 2013. Die Übertragungsnetzbetreiber haben sich gegen diese Rückabwicklung und für eine verursachergerechte Verteilung der rückwirkend fälligen Kosten entschieden.

Während Kleinkunden von dieser Neuregelung profitieren werden Gewerbe-/Industriekleinkunden und Schienenverkehrsunternehmen mehr belastet.

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Ihre Energieberater der EEP.

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