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Meldefrist bzgl. der Inanspruchnahme eines reduzierten KWK-Aufschlags -

Inanspruchnahme eines reduzierten KWK-Aufschlags

Aus der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) vom 22.12.2016 mit Gültigkeit zum 01.01.2017 kann sich ggf. Handlungsbedarf für Sie ergeben, auf den wir hiermit vorsorglich hinweisen möchten.

Um einen reduzierten KWK-Aufschlag für den Stromverbrauch > 1 GWh (Verbrauch je Abnahmestelle) für die Jahre 2017 und 2018 in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie als Letztverbraucher Ihrem zuständigen Verteilnetzbetreiber die aus dem Netz bezogene und selbstverbrauchte Strommenge je relevanter Abnahmestelle mitteilen (§ 37 Abs. 3 KWKG 2016 in Verbindung mit § 26 Abs. 2 Satz 3 KWKG 2012).

Nach der neuen Gesetzeslage ergibt sich für Letztverbraucher mit einem jährlichen Stromverbrauch > 1 GWh je relevanter Abnahmestelle folgende Umlagenberechnung, sofern die entsprechenden Meldepflichten erfüllt werden:

KWK-Umlage 2017 Verbrauch bis 1 GWh 0,438 ct/kWh
Verbrauch über 1 GWh 0,080 ct/kWh
KWK-Umlage 2018 Verbrauch bis 1 GWh Wird noch veröffentlicht
Verbrauch über 1 GWh 0,160 ct/kWh
KWK-Umlage 2019 Verbrauch bis 1 GWh Wird noch veröffentlicht
Verbrauch über 1 GWh Volle Umlage

Die gesetzliche Meldepflicht obliegt dabei Ihnen als Letztverbraucher und nicht etwa dem Lieferanten. Der Verteilnetzbetreiber muss über diese Meldepflicht zudem nicht informieren. Sofern die genannte Meldung nicht oder nicht fristgemäß durch Sie erfolgt, wird für den gesamten Jahresstromverbrauch der volle KWK-Aufschlag nachberechnet.

Wenn Sie diese Meldung noch nicht an Ihren Verteilnetzbetreiber abgegeben haben, können Sie die relevanten Stromverbrauchsmengen anhand aller Monatsabrechnungen der betroffenen Abnahmestellen ermitteln. Von der Summe der Monatsabrechnungen ist die Stromverbrauchsmenge in Abzug zu bringen, die Sie ggf. an Dritte weitergeleitet haben.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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