Haftungsumlage auf Offshore-Windstrom

05.09.2012 Am Mittwoch, den 29.09.2012 beschloss das Bundeskabinett die Offshore-Mithaftung für die Verbraucher.

Demnach sollen sich Verbraucher an den Zusatzkosten bei Anschlussproblemen von Windparks in Nord- und Ostsee über den Strompreis beteiligen.

Die Belastung für den Durchschnittshaushalt sollen höchstens neun Euro pro Jahr und bei 0,25 Cent je Kilowattstunde gedeckelt werden. Bei gewerblichen Verbrauchern wird bis zu einem Jahresverbrauch von einer Million Kilowattstunden die volle Haftungsumlage angesetzt. Erst bei einem höheren Verbrauch sind nur 0,05 Cent je Kilowattstunde zu zahlen.

Es werden auch Übertragungsnetzbetreiber stärker in Mithaftung genommen. Bei fahrlässigem Verhalten müssen diese sich mit bis zu 100 Millionen Euro jährlich an Schadenersatzzahlungen beteiligen. Die Regierung will mit dieser Gesetzesnovelle für mehr Planungssicherheit für Investoren und eine Beschleunigung des bisher schleppenden Netzanschlusses sorgen.

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