EEG: Gesetzesreform am 01. August 2014 in Kraft getreten

Der Anfang Mai von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat mittlerweile das Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Auch die EU-Kommission hat mit der beihilferechtlichen Genehmigung die Reform abgesegnet. Somit ist am 01. August 2014 das reformierte EEG in Kraft getreten.

 

Welche Auswirkungen hat das auf die Industrie?

Die „Besondere Ausgleichsregelung“ wurde überarbeitet und an geltendes EU-Recht angepasst.

Künftig kommen nur noch stromintensive Unternehmen in den Genuss, die EEG-Umlage nur teilweise bezahlen zu müssen, die als Unternehmen in einer der in – Liste 1 oder 2 der Anlage 4 zum EEG 2014 – geführten Branchen tätig sind.

Profitierten bislang stromintensive Unternehmen, deren Stromkosten 14 Prozent der Bruttowertschöpfung betrugen, von der Reduzierung der EEG-Umlage, erhöht sich dieser Wert nun auf mindestens 16 Prozent für Branchen auf Liste 1 , bzw. 20 Prozent für Branchen, die auf Liste 2 geführt sind.

 

Härtefallregelung

Für Unternehmen, die 2014 die besondere Ausgleichsregelung in Anspruch nehmen und nicht zu den auf beiden Listen geführten Branchen gehören oder deren Stromkostenintensität lediglich 14 Prozent erreicht, gibt es eine besondere Härtefallregelung.

 

Welche Neuerungen gibt es für Eigenversorger?

Unternehmen und Privathaushalte, die sich bereits über Bestandsanlagen selbst mit Strom versorgen, bleiben weiterhin komplett von der EEG-Umlage befreit. Neuanlagen müssen jedoch seit der EEG-Reform einen prozentualen Anteil der EEG-Umlage bezahlen. Wer sich als Beispiel zukünftig nach einer Neuanschaffung einer KWK- oder Photovoltaik-Anlage selbst mit Strom versorgt, muss im ersten Schritt 30 Prozent der regulären EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde aufbringen.

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Dieser Wert erhöht sich 2017 auf 40 Prozent. Von dieser Regelung befreit bleiben kleine Solaranlagen auf Hausdächern mit maximal 10 kW Leistung.

 

Ich betreibe eine Erneuerbare-Energien-Anlage. Was muss Ich zukünftig beachten?

Für Anlagenbetreiber, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, ist die Direktvermarktung durch die Gesetzesreform zur Verpflichtung geworden. Im ersten Schritt muss nur der erzeugte Strom aus Neuanlagen mit einer installierten Leistung von mindestens 500 Kilowatt verkauft und an der Strombörse gehandelt werden. Zum 1. Januar 2016 weitet sich diese Regelung auf neue Anlagen ab einer Leistung von 100 Kilowatt aus.

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