Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) könnte im kommenden Jahr auf sechs Cent/kWh steigen

21.03.2013 Der Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sowie der Netzbetreiber 50 Hertz wiesen darauf hin, dass die Umlage in diesem Jahr vermutlich zu niedrig angesetzt ist.
Das Umlagekonto wird daher voraussichtlich auch in diesem Jahr wieder ein Fehlbetrag aufweisen. Ein Grund sind die niedrigen Börsenpreise für Strom. Statt mit 51 Euro/MWh wird derzeit nur noch mit einem durchschnittlichen Börsenpreis von 40 Euro/MWh gerechnet. Hinzukommt der Zubau bzw. die Einspeisung der erneuerbaren Energien sowie die Inbetriebnahme neuer konventioneller Kraftwerke. Das zunehmende Stromangebot drückt die Preise und somit gehen die Einnahmen aus der EEG-Strom-Vermarktung zurück. Der Fehlbetrag muss im kommenden Jahr ausgeglichen werden. Daher wird davon ausgegangen, dass sich die EEG-Umlage von derzeit 5,28 Cent um etwa 14 Prozent auf dann 6 Cent/kWh erhöhe.

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